Di 30 Sep, DOORS 19:30H, SHOW 20:00H

Das Herz der KARMA TO BURN Bestie aus West Virginia schlägt wieder! DIE Instrumental Rock Giganten kehren mit ihrem sehnlichst erwartenten Album „Arch Stanton“ in voller Stärke zurück. Das Warten hat also endlich ein Ende, auf die Jünger der hypnotischen Riffwalze warten acht auserwählte, kraftstrotzende Delikatessen. Ganz im alten Geist von „Wild Wonderful Purgatory' & 'Almost Heathen“, liefert „Arch Stanton“ sieben neue Monumente und lässt mit dem Song „23“ eine Nummer aus Klassikertagen auferstehen, die noch nie zu hören, geschweige denn aufgenommen war! Energie und Spass erreichen nun ein Höchstmass und die wiedergewonnene Freude am Schaffen führt dazu, dass man KARMA TO BURN so intensiv wie nie zuvor erlebt. „Arch Stanton“ ist wohl das zielgenaueste Album der Instrumental Hard Rock Pioniere bislang und gewiss eine Besinnung auf Ihre Anfänge. Man möchte sich diesem mystischen, spirituellen Groove einfach nur hingeben und vom Riffgewitter erschlagen lassen! Auch wenn sie immer wieder beweisen, dass sie auf den grossen Bühnen ebenso funktionieren, sind ihre Heimat doch die Clubs dieser Welt, wo es dunkel, eng und (sehr) laut ist und sich Band und Publikum wirklich nahe stehen - während der Show und an der Bar. 20 Jahre Rock'n'Roll Geschichte: Echt, glaubwürdig und verlässlich gegen jede Anbiederung. KARMA TO BURN sind in den Starlöchern für Europa, um „Arch Stanton“ vorzustelle. Zuerst an einigen Sommerfestivals, dann auf einer 7-wöchigen Reise durch den Alten Kontinent, die am 15. August 2014 im Einklang mit der weltweiten Veröffentlichung von „Arch Stanton“ (FABA/deepdive Records, H'ART) beginnt.


 
Do 02 Okt, DOORS 19:30H, SHOW 20:00H

Was Bands aus Dänemark schon immer gut hinbekommen haben, sind i-Tüpfelchen. Das war und ist auch auf der hörbar von Anders Trentemøller produzierten Debut-LP der beiden dänischen Musikerinnen Josephine Philip (Gesang/Keys) und Ina Lindgreen (Bass) nicht anders.

Die beiden dunklen Engel von Darkness Falls sind gewissermaßen das Vinylknistern zu Ennio Morricone, die Zola Jesus zu BOY, die Wärme zu The XX. Als würde man beim Hören von Alive In Us erst bemerken, was all den anderen noch für Kleinigkeiten gefehlt hatten.

Es ist auch ein Wiederhören mit der Reverb-60s-Twanggitarre von "Into the great wide yonder" und anderen Elementen, die man aus den bunt-cineastischen 60ern kennt und liebt. Spinettsounds und Glockenspiel sind genauso wie schrammelnde Akustikgitarre anzutreffen als Szenario für die oft wunderschön verträumten Songs und Vocals der beiden.

Man findet hier auch kraftvolles, elektronisiertes Songwriting für die Indiedisco ("The Void") und detailverliebte, opulent inszenierte, düsetere Songs, die sich zwischen Rock und atmosphärischer Electronic bewegen und gerne große Dramatik beschwören.

Am Ende bleibt’s zwar Indiepop, aber dafür verdammt guter, nämlich Indiepop mit Melancholie, Charme, Seele und Poprelevanz.

Mit „Hazy“ ist die erste Single ihres Ende September rechtzeitig auf die Tour erscheinenden Folgealbums grade erschienen…tönt vielversprechend.


 
Fr 03 Okt, DOORS 19:30H, SHOW 20:00H

Morning Parade ist eine fünfköpfige Indie-Pop-Band aus Harlow, Essex, UK. Die Band wurde 2007 von Steve Sparrow (Gesang, Gitarre), Phill Titus (Bass), Chad Thomas (Gitarre), Ben Giddings (Piano, Synthesizer) und Andrew Hayes (Drums) in Harlow, Essex gegründet. Steve und Phil kannten sich bereits seit längerem aus der Schule und als Kollegen. Am College trafen die beiden dann auf Chad, wo sie Teil der Band anotherstory waren. Diese Band löste sich allerdings im Jahre 2007 wieder auf.

2010 unterschrieb Morning Glory bei Parlophone, einem großen britischen Label. Angeblich wurde der Vertrag auf dem Dach eines EMI-Gebäudes unterschrieben.

Der Name Morning Parade entstammt der Zeit, in der Steve und Phil gemeinsam als Gipsarbeiter arbeiteten. Da sie sich dabei sehr früh morgens auf den Weg zur Arbeit machen mussten, bezeichneten sie sich selbst als Morning Parade.

Nun kündigt die Band ihr zweites Album "Pure Adulterated Joy" für den 05. September an. Das Album wird auf SO Records via Kobalt Label Services erscheinen. 

Als Produzent zeigte sich Ben Allen verantwortlich, der unter anderem Bands wie Bombay Bicycle Club, Animal Collective oder Cee Lo Green zum richtigen Sound verhalf. Für das Design des Album-Artworks, sowie des ersten offiziellen Videos konnten Morning Parade den gefeierten Visual Arts Künstler Christopher Mills gewinnen. 

Nach der Veröffentlichung des Erfolgs-Debüts "Under The Stars" tourten Morning Parade weltweit mit Bands wie Foster The People, 30 Seconds To Mars, The Wombats, Walk The Moon, Smashing Pumpkins oder Silversun Pickups und schafften es insbesondere in den USA, sich eine große Fanbase zu erspielen und dank zweier großer Touren als Support von Biffy Clyro wird die Band nun ihrer erste große Headliner-Tour in Übersee fahren. 

Bereits die erste Single "Alienation" vom neuen Album schaffte es auf Anhieb in die Top 40 der US Billboard Modern Rock Charts.

 

 


Fr 03 Okt, DOORS 23:00H

Von wegen Cocktober, diesen Monat ist Pussy angesagt. Und die mag es am liebsten sexy poppig, weshalb die BÜSI-Streichler sie und euch mit dem Besten und Tanzbarsten stimulieren, das die Musikwelt momentan hergibt – zum Beispiel Funkiges von Bruno Mars, Unentdecktes von MKTO oder Undergroundiges von Olympic Ayres.


Sa 04 Okt, DOORS 23:00H

Come on in to Zurichs wildest Rock’n’Roll Party! Das leckerste von Rockabilly, Garage, Blues-Trash, R&B, Surf und Ska kommt ins Kinski und du bist mittendrin. Im Oktober begrüssen wir den very special guest Reverend Stoned Eye - Teil des berüchtigten DJ-Kollektivs Raunchy Rawhide Chicken aus Basel - der uns mit rasanten und abgefahrenen Tunes aus den 50ern und 60ern zu wildem abzappeln nötigen wird.
Ausserdem sorgen die Resident-Plattenleger Lance Vegas und Faxe für eine furiose Sause mit leckerstem Rock'n'Roll bis zum Morgengrauen.

Hol die Tanzschuhe raus und mach die Haare schön!


 
Do 16 Okt, DOORS 20:00H, SHOW 20:30H

Mehr als 400 Konzerte in neun Ländern (seit 2006); Auftritte bei den großen Festivals, zwei internationale Veröffentlichungen, Airplays in den wichtigsten Radiostationen, Auftritte in bekannten TV-Shows und, und, und…. Die Liste ließe sich beliebig verlängern, doch die Delilahs sind nicht aufgebrochen um Rekorde zu knacken und sich in der gleißenden Sonne der People & Lifestyle-Magazine zu räkeln oder zum YouTube-One-Hit-Wonder zu mutieren. “Das ist nicht meine Welt”, stellt Frontfrau, Sängerin und Texterin Muriel Rhyner von Anfang an klar. “Wir sind Freaks, Getriebene, die gar nicht anders können als unsere Musik live zu spielen. Kompromisse, die auf Kosten unserer Integrität gehen, sind nicht unser Ding. Lieber verzichten wir auf einiges, ziehen dafür aber unser Ding durch.” Die Delilahs haben sich somit für den steinigen, schweißgetränkten Weg entschieden und begeistern mit einer Mixtur aus knackigem Punkrock mit 77er-Attitüde und schmissigem Power Pop-Appeal. In Zeiten, in denen man Frauen fast nur noch in zahllosen zahmen Singer-Songwriter-Kombos hört oder ihnen radiotaugliche Songs vorsetzt, setzen die Delilahs ein Zeichen. Hier treten zwei energiegetriebene Frontfrauen an, um ein eindeutiges Statement abzugeben:

`Girls know exactly to how to `rawk and roll´ and will kick your asses`

Und genau so klingt “Past True Lust” denn auch, der dritte Longplayer des Zuger Quartetts. Muriel Rhyner (voc, bass), Isabella Eder (guit, voc), Philipp Rhyner (guit) und Daniel Fischer (dr), die zusammen auch schon den Vorgänger “Greetings from Gardentown” eingespielt haben, setzen auf Pop mit Ecken und Kanten, auf Punk mit Melodie. “Past True Lust” ist keine Neuerfindung der Delilahs, sondern eine konsequente Weiterentwicklung. “Wir wollten, dass jeder Song sein eigenes Kleid kriegt und wir das beste aus jedem heraus holen”, erklärt Isabella Eder die Marschrichtung. Produzent Toni „Meloni“ Loitsch, der die neuen Songs in den Principal Studios in Münster (D) aufgenommen hat, wo sich auch schon die Toten Hosen oder die Broilers austobten, war genau der Richtige, um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Das Resultat: “Past True Lust” ist ein dramaturgisch geschickt inszeniertes Album, das bewusst auf Stimmungsschwankungen setzt. Hochenergetischer, durchdringender Powerpop trifft auf besinnliche Momente. Egal ob laut oder leise: die Delilahs-Songs haben Kraft und Energie. Und wer genau auf die Texte hört, wird erkennen, dass Muriel Rhyner zu einer sensiblen Texterin gereift ist, die sich durchaus kritische Gedanken über sich selbst und ihre Generation macht.

 

 


 
Mo 20 Okt, DOORS 20:00H, SHOW 20:30H

Back to the Golden 60s!

Sobald die ersten Töne vom Opener "Catamaran" erklingen, beginnt sie: die 40-minütige Zeitreise. Es geht weit zurück. Ans Ende der 60er-Jahre. Nach Kalifornien. Mitten hinein in den Summer Of Love. Denn was Allah-Lahs aus Los Angeles hier auf die Platte zaubern, klingt dermaßen nach Hippie-Lifestyle, wirkt unglaublich aus der Zeit gefallen. Hier ist einfach alles entspannt: Die klaren Gitarren, der coole, fast gelangweilte Gesang von Frontmann Miles Michaud, die langsamen Drums. Instrumentalstücke wie "Sacred sands" oder "Ela navega" sorgen zusätzlich für Entschleunigung.

Kennengelernt hat sich die Band passenderweise im größten Plattenladen von L.A. Da müssen sie verdammt viel Musik gehört haben. Denn das Album strotzt nur so vor Referenzen. Im grandiosen "No voodo" kommen Jefferson Airplane um die Ecke, aus "Bugman's Holiday" lassen sich die jungen Rolling Stones heraushören. Für den psychedelischen Touch, der das Grundgerüst aller Songs bildet, haben sich Allah-Las bei Pink Floyd bedient. Nirgendwo hätten diese Lieder besser hingepasst als auf den Soundtrack von "Fear and loathing in Las Vegas" - Johnny Depp hätte sich gefreut. Die Rezeption geht zwar auch bis ins neue Jahrtausend. Doch wenn sich im Gesang von Miles Michaud Anleihen an Julian Casablancas finden, kann nicht wirklich von Moderne gesprochen werden. Schließlich sind die Strokes ja so etwas wie der Inbegriff von Retro-Kultur.

Am Strand liegen, einen Cocktail mit skurrilem Namen und hohem Alkoholgehalt schlürfen. Sich mit einem Grashalm im Mundwinkel an die gute alte Zeit der freien Liebe in San Francisco erinnern - die man natürlich nie selbst erlebt hat. Allah-Las sind Vintage pur, sie sind das vertonte Instagram-Foto mit Retrofilter.


 
So 26 Okt, DOORS 19:30H, SHOW 20:00H

Der offizielle Vorverkauf beginnt kommenden Donnerstag, 31.7. um 10 Uhr.

Dass sich junge britische Musiker in den amerikanischen Blues verlieben, hat eine lange Tradition. Alles begann in den Sixties, als Bands wie The Rolling Stones, Eric Clapton, Led Zeppelin oder auch ein Jeff Beck vom Sound aus dem Hinterholz und den Bayous des amerikanischen Südens völlig hin und weg waren. 

Sänger und Gitarrist Chris Turpin, der für Robert Johnson und Blind Willie McTell brennt, setzt dieses unausgesprochene Ritual fort. Nachdem er Johnsons Namen in einem White Stripes-Interview las, machte er sich prompt auf den Weg in die Londoner Berwick Street. Dort durchkämmte er jede Kiste mit Sonderposten um letztlich Zugang zu diesem wertvollen musikalischen Erbe zu erhalten.

„Ich habe damals für ein paar Pfund ein Robert Johnson Sammelalbum erstanden“, erinnert er sich. „Ich konnte einfach nicht fassen, was ich da hörte. Es war die mächtigste und intensivste Gitarre und Stimme, die ich jemals gehört habe. So etwas hatte ich noch nie zuvor gehört. Das war der Grund, warum ich eine Band gründete. Ich wollte einfach den Geist dieser Musik einfangen.“

Also schnappte sich Turpin seine akustische Gitarre, um ganz in der Tradition eines Bluesman, bei jeder Gelegenheit aufzutreten. Nachdem er dreimal die Woche bei Open Mic-Abenden für ein Bier als Entlohnung auftrat, machte er beim Singen und Gitarrespielen schnell Fortschritte. So dauerte es nicht lange und es bekamen auch andere Musiker von ihm Wind. Es schlossen sich ihm schnell Drummer Marc Jones und Sängerin und Pianistin Stephanie Ward an. Ab 2008 firmierten sie schließlich unter dem Namen Kill It Kid, nach einem Lied von Blind Willie McTell.

Turpin gab sich bei Veranstaltern als Manager eines Labels oder als Promoter aus und stellte im Alleingang eine schier selbstmörderische, monatelang währende Tour durch das Vereinigte Königreich auf die Beine. Sie traten Tag um Tag auf, bis sie regelrecht auf dem Zahnfleisch daherkrochen. Während einer Zeitspanne von vier Jahren tourten sie hart und konnten so eine solide Fanbase um sich scharen. Zeitgleich veröffentlichten sie ihre Musik über das Londoner Indielabel One Little Indian Records, welches niemand geringeren als Sir Paul McCartney unter Vertrag hat.

In dieser Zeit wurde auch die Band um den Bassisten Dom Kozubik ergänzt. Im Jahre 2012 sah sich die A&R Legende von Sire Records, Seymour Stein eine Liveshow von ihnen an und signte sie gleich. Im Jahr darauf ging das Quartett nach Los Angeles um ihr eigenbetiteltes Debütalbum mit dem Producer Julian Raymond (Delta Rae, The Wallflowers, Fastball, MUTEMATH) aufzunehmen.

Kill It Kid stehen nun für eine eigentümliche Mischung aus unverfälschtem Blues, tightem Rock ’n’ Roll Songwriting, folkig-nachdenklichen Texten und gitarrenverzerrter Grunge-Attitüde. Hier trifft inbrünstiger Gesang auf fast fingerbrechende Gitarren-Bendings und kompromisslos gefühlsbetonte Riffs.

Letztlich muss das Debüt wie jedes zeitlose Werk, als durchgehendes Gesamtwerk verstanden werden. „Wir wollen nur, dass die Leute sich daran erfreuen und es schätzen“, schlussfolgert Turpin. „Ich hoffe es kickt euch richtig. Es ist schlussendlich Rock ’n’ Roll. Wir haben es als Ganzes aufgenommen, also muss es auch als solches gehört werden. Das ist die einzige Art, in Musik etwas Tröstendes und zugleich Erlösendes zu finden.“


 
Mi 29 Okt, DOORS 20:00H, SHOW 21:00H

Nachdem im Frühling Klänge aus der Westschweiz durch Zürich schallten, heisst es im Herbst: „All Eyes on Basel!“. Mit Unterstützung des RFV Basel bringt Lauter Leute drei vielversprechende Bands vom Rheinknie ins Kinski. Auch dabei sind drei Lokalhelden, die aus der Limmat gefischt wurden. Im Oktober präsentieren wir im Kinski Rock’n’Roll in so vielen Klangfarben, wie die Blätter draussen gefärbt sind.

The Black Barons feiern mit uns im Kinski die Taufe ihrer 7inch-
Single „Blueberry Bush“. Das Zürcher Quartett spielt Rockabilly, die Frontstimme erinnert an Johnny Cash - so ist es nur folgerichtig, dass nun die erste Vinyl-Veröffentlichung erscheint. Doch The Black Barons begnügen sich nicht mit Traditionen, ihre Eigenkompositionen sowie die Interpretationen alter Klassiker beziehen geschickt moderne Stilmittel des Pop und Folk mit ein. Mit dieser einzigartigen Mischung tingeln The Black Barons erfolgreich durch die Country-Festivals, Clubs und Openairs der Schweiz, ihr Debut „Rolling Skies“ zählte SRF 3 zu den besten Schweizer Alben des vergangenen Jahres.

Auch aus dem Sound unserer Basler Gäste Sweet’n’Tender Hooligans tönt der Rock’n’Roll. Die verzerrte Gitarre und der lässige Gesang werden dabei aber von elektronischen Beats kontrastiert. So schafft das Basler Duo einen Bastard zwischen Electronica und Rock. Sweet’n’Tender Hooligans sind nicht nur für ihre Liveauftritte, sondern auch für ausgefallene DJ-Sets bekannt. Auf ein solches freuen wir uns im Anschluss an die beiden Konzerte.

 

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Di 04 Nov, DOORS 19:30H, SHOW 20:00H

Die hippen Roadburn-Helden um Tausendsassa Isaiah Mitchell händigen nach zwei Alben und mehreren Kurzformaten ihr drittes Werk aus, doch bei der Übernahme sollte man aufpassen, sich nicht die Flossen zu brechen, so schwer wie diese vier überlangen Songs geworden sind.

Andererseits sind die Strukturen dank aussagekräftiger Motiv leicht verdaulich, denn traditioneller Trio-Hardrock, auch ohne Vocals, wird immer dann ungenießbar, wenn sich die Macher im beliebigen Improvisieren ergehen. Dies tun diese Kalifornier zwar auch, aber stets entlang einer klaren Ideenfolge, was sie an die besten Werke der Japaner Acid Mothers Temple (die definitiv auch eine Menge Bockmist verzapfen) erinnern lässt. Mario Rubalcaba trommelt sich vorneweg mit Bonzo-Charme in die Herzen der Hörer, während Mitchell die Lorbeeren, welche man ihm allerorts aufsetzt, mit fieberhaften Soli und Riffs glasiert und dadurch über Jahre hinweg konserviert ...

 

Der Hang zu endlosen Gitarrensoli rückt Earthless in die Nische des extremen Hard Psych aus Fernost, womit die Amerikaner nicht nur selten sind, sondern auch schön in Anbetracht der makellosen Umsetzung ihrer Ambitionen. "From The Ages" ist die wahrscheinlich längste Lead-Praline der Welt, und so lässt man sich fette Kalorien sehr gerne gefallen.


 
Mo 17 Nov, DOORS 19:30H, SHOW 20:00H

Aus Gründen ausserhalb seiner Kontrolle verschiebt Nick Oliveri die bevorstehende Europatour auf unbestimmte Zeit. Tickets können bei den VVK-Stellen zurück gegeben werden.


 
Mi 19 Nov, DOORS 19:30H, SHOW 20:00H

Die Glasgower Twin Atlantic servieren melodischen Alternative-Rock vom Feinsten, welcher ihnen bereits Support-Shows für Grössen wie My Chemical Romance oder Biffy Clyro einbrachte. Die Leidenschaft für Alternative-Rock, Punk-Pop, Skateboards, Street Art und der Traum von der Musik zu leben, führte die vier Schotten 2007 zusammen und innerhalb von zwei Jahren hatten sie die meisten grossen Festivals in UK gespielt. Ihr 2009 veröffentlichtes Mini-Album „Vivarium“ heimste lobende Kritiken ein und das Debütalbum „Free“ katapultierte die Band zwei Jahre später von kleinen Clubs ins ausverkaufte Shepherd‘s Bush Empire und auf die Hauptbühne vom Reading und Leeds Festival. Zudem lieferte Twin Atlantic mit dem Titeltrack „Free“ den musikalischen Soundtrack zum historischen Stratosphärensprung von Felix Baumgartner, welcher weltweit von über einer Milliarde Menschen vor dem TV verfolgt wurde. Die Songs vom neuen Album „Great Divide“ (VÖ: 15. August 2014) entstanden vorwiegend im Tourbus und wurden in Wales mit dem Produzenten Gil Norton (Foo Fighters, Pixies) und in Amerika mit Jacknife Lee (Snow Patrol, U2) aufgenommen.

Twin Atlantic steht für kraftvollen und direkten Gitarrenrock mit treibenden Beats - eine Kombination die wilde und schweisstreibende Konzerte garantiert.


 
Mo 24 Nov, DOORS 19:30H, SHOW 20:00H

„Bahamas is Afie“ ist BAHAMAS/aka Afie Jurvanen‘s erstes, selbstproduziertes Album und mit Hochspannung erwarteter Nachfolger des 2012 abgefeierten Longplayers „Barchords“ welches gleich für zwei Juno Awards nomminiert war („Adult Alternative Album of the Year“ und „Songwriter of the Year“) Auf iTunes wurde es gar als „Bestes Singer/Songwriter Album 2012“ bezeichnet.

 Jurvanen hat bei seinem Debut als Produzent eine neue Welt um sich herum kreiert und sich mit der Anordnung von Streichern, Blechbläsern, Blasinstrumenten, Orchester-Percussion und Kammerchören klar weiter entwickelt. Davor waren alle Bahamas-Releases noch unter einfachsten Verhältnissen in seinem Schlafzimmer aufgenommen worden.


Nach drei Jahren intensiven Tourings mit Feist kehrte Jurvanen mit vielen eigenkomponierten Songs nach Hause zurück. Daraus entstand sein 2009 erschienenes Debüt-Album „Pink Strat“.

Die Platte wurde ebenfalls für den kanadischen Juno Award und den Polaris Music Prize (eine Art Mercury Prize Kanadas) nominiert. Nach der Veröffentlichung ging Bahamas während zwei Jahre zusammen mit Künstlern wie Wilco und Robert Plant auf Tour. 

Mit seinem neuen Album „Bahamas is Afie“, welches am 18. August veröffentlicht wird, geht der in Toronto basierte Musiker auf Tournee durch Europa und besucht für seine einzige CH-Show am 24. November 2014 das Kinski in Zürich!


 
Mi 26 Nov, DOORS 20:00H, SHOW 21:00H

Nachdem im Frühling Klänge aus der Westschweiz durch Zürich schallten, heisst es im Herbst: „All Eyes on Basel!“. Mit Unterstützung des RFV Basel bringt Lauter Leute drei vielversprechende Bands vom Rheinknie ins Kinski. Auch dabei sind drei Lokalhelden, die aus der Limmat gefischt wurden. Im November freuen wir uns auf eine geballte Ladung Post-Rock.

Glaston spielen noch kein ganzes Jahr zusammen Musik. Seit diesem Herbst wagen die drei Zürcher und ein Basler sich mit Piano, Gitarre, Bass und Schlagzeug auf Schweizer Konzertbühnen. Dort bieten sie instrumentalen Post-Rock, der von einer singenden Gitarre und sphärischem Piano getragen wird. Immer wieder überraschen glaston mit komplexen Rhythmen und steuern gekonnt auf das nächste Crescendo hin. So nimmt das Quartett die Zuhörer mit auf eine Reise, die voller unerwarteter Wendungen steckt und den abwesenden Gesang kein bisschen vermissen lässt.

Amorph sind schon etwas länger aktiv, die Basler Band besteht seit 2007. Diesen November nun freuen wir uns auf die Veröffentlichung ihrer zweiten EP, die sie im Kinski präsentieren werden. Wie Glaston verzichten Amorph auf Gesang, zeigen sich dafür an ihren Instrumente umso fingerfertiger. Ihr Post-Rock überzeugt mit ausgefallenen Klängen analoger Synthesizer und polyrhythmischen Salven des Schlagzeugs. Immer wieder brechen sphärische Teile aus und entzünden ein tanzbares Feuerwerk à la And So I Watch You From Afar.

 

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Do 27 Nov, DOORS 19:30H, SHOW 20:00H

Lucy Rose ist nicht nur süss, blond und very british…sie verfügt auch über eine glockenklare Stimme und ziemlich viel Talent: Schlagzeug lernt sie im Schulorchester, am elterlichen Klavier gedeiht das Songwriting, und auf dem Schulweg kauft Lucy kurzerhand eine Gitarre und bringt sich das Spielen selbst bei.

Sowieso ist die Britin sehr eigenständig. Nach dem Abitur verlässt sie heimische ländliche Gegend Warwickshire und zieht alleine nach London - mit gerade mal 18 Jahren. Anstatt am University College Geografie zu studieren, spielt sie lieber Tag für Tag ihre Songs, und lernt so auch Jack Steadman kennen. Der Frontman der britischen Folk-Rock-Band Bombay Bicycle Club ist so begeistert von Lucys Stimme, dass er sie als Sängerin aufs Album nimmt.

Die kleine Engländerin gewinnt schnell an Fans und Popularität - nicht nur durch ihre vielen Konzerte: Es bereitet ihr großen Spaß, persönlich angehauchte Videos zu ihren Songs und Sessions zu drehen, die mittlerweile auf Youtube Klicks im siebenstelligen Bereich verbuchen Mit dem Gitarristen Björn Ågren, Drummer Sam Nadel, Bassist Joe Steer von Broadcast 2000 und dem Multiinstrumentalisten Alex Eichenberger steht bald die eigene Band. Columbia Records nimmt sie 2011 unter Vertrag und released ihr vielbeachtetes Debüt-Album "Like I Used To". Nach einem sensationellen Auftritt auf der riesigen Hauptbühne des diesjährigen Glastonburry beehrt Lucy im November die kleine Bühne des Kinski…um in uns grosse Gefühle zu wecken.

 


 
Fr 28 Nov, DOORS 19:30H, SHOW 20:00H

Es war wirklich nicht die Meldung, auf die man 2011 gewartet hatte. Eine Band aus Kopenhagen, die irgendetwas in der Richtung von (Post-)Punk, Hardcore oder Dark Wave anstellt? Hatte man doch schon, oder? Aber dann hörte die Welt das Album New Brigade von Iceage und plötzlich waren die Zweifel wie weggeblasen. Diese mit No-Bullshit-Bengeln besetzte Horde kam sofort zur Sache und fuhr die Harke aus.

Iceage ist eine Punk-Band aus Kopenhagen, Dänemark, die im Jahr 2008 gegründet wurde. Die Band spielt eine Mischung aus Punk Rock, Post Punk, Dark Wave, Noise Rock und Post Hardcore und hat mittlerweile viele Fans weltweit. Iceage besteht aus den vier Musikern Johan Surrballe Wieth, Dan Kjaer Nielsen, Elias Bender Ronnenfelt und Jakob Tvilling Pless.

Das dritte Iceage Album erscheint am 05. August und wird sicherlich auch Bestandteil ihrer einzigen CH-Show im Kinski Zürich sein. Mit "The Lord's Favourite" ist bereits die erste grossartige, mit Country angehauchte Single veröffentlicht…man darf gespannt sein.


 
Mo 08 Dez, DOORS 20:00H, SHOW 20:30H

Black Moth geht nicht nur unter die Haut, sondern direkt in die Magengrube.

Vor fast genau einem Jahr wurde jedes gut bestückte Rock- Plattenregal von einer wuchtigen Neuigkeit erschüttert: Zwischen Jex Toth, The Stooges und Coven stand mitten im Sommerloch das Debüt einer jungen britischen Band im Regal: Black Moth. Nach dem vielversprechenden "The Killing Jar" wurde es jedoch ruhig um Jim Swainson (Gitarre), Dave Vachon (Bass), Dom McCready (Drums) und Harriet Bevan (Gesang). Lediglich ein kleiner Wind weht vor gut einem Jahr mit "Savage Dancer" durch die Doomszene Englands, worauf Black Moth erstmal wieder in der Versenkung verschwinden.

Und, sieh einer an: das erste Stück des zweiten Langspielers geht schon komplett in die richtige Richtung. Als dickes Brett schließt es scheinbar nahtlos an den Erstling an. Lediglich doomigere Riffs liegen schwermütig über dem Albumauftakt, wo beim Debüt nur brutales Geschmetter anzutreffen war. Auch textlich haben sich die Jungs und das Mädel richtig was ausgedacht. Bevans Stimme klingt mal lüstern, mal zart und vielleicht auch ein wenig arrogant.


 
Do 11 Dez, DOORS 20:00H, SHOW 20:30H

Dicker, hol die Fransenjacke und die Röhrenjeans raus, denn wir müssen mit der Mofa nach Berlin: Ab sofort gibt es – neben Kadavar – noch diese Jungs hier, die den Rock können! Heat sind nicht nur die Kumpels und Arbeitskollegen (Richard ist der Live-Mischer bei Kadavar) der bärtigen Drei, sondern auch eine unverschämte weitere Rockmaschine aus der Hauptstadt! Mit “Labyrinth” kommt im August der zweite Longplayer der fünf Wahlberliner und das Ding hat es wirklich in sich. Was sich bei „Old Sparky“, vor anderthalb Jahren auf Electric Magic veröffentlicht, schon offenbarte, nämlich welch Juwel hier gereift war, wurde über die letzten Monate zu einem dicken Klunker juweliert! Bling Bling im Retro-Look. Schon der exzellente, mit Blues gespickte, 70s Rock des Debuts, versetzte die internationale Szene in freudige Erregung und erreichte durchweg positive Kritiken. Auf dem neuen Longplayer ist der Blues-Faktor des ersten Albums etwas in den Hintergrund gedrängt und ein leicht “schäbiger” 70er UK-NWOBHM-Rock-Einschlag mehr herausgekitzelt worden! Leute mit 70er-Fetisch kommen voll auf ihre Kosten – die Songs sind gespickt mit staubtrockenen 100%igen analogen Twin-Leads Vocalparts die man nicht mehr aus dem Ohr bekommt (genialer Sänger!) und deutlich schiebenden und nach vorne preschenden Drum-Parts. Diverse Zitate können gefunden werden und das gute bei der Sache ist, das Heat keineswegs die Xte Black Sabbath-Gedächtnis-Band sind. Man findet mehr Einflüsse – denkt an den Hard- und Progrock der ersten Scorpions Platten (da wo die Jungs noch geil waren), fügt ein bisschen Hippietum von Witchcraft, und eine dicke Prise Steppenwolf und Wishbone Ash hinzu! Unterm Strich gibt es dann das Best-Of-All-Rock-Worlds in Personalunion – super catchy und melodisch, mit einem enormen Ohrwurmpotential